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| Ziel
der Retraining-Therapie ist es, die Wahrnehmung der Tinnitusgeräusche
wieder in das Unbewusste abtauchen zu lassen. Das setzt voraus, dass
das subkortikale System lernt, die vom Tinnitus gestörte "Geräuschflut"
wieder unter Kontrolle zu bringen. Wichtiges ist von Unwichtigem zu
unterscheiden. Das ist ein Lernprozess, der den Betroffenen aktiv
in die Umsetzung der Therapie einbezieht. Klassische Masker sind dafür
ungeeignet, da sie dem Patienten keine Chance geben, den Tinnitus
aktiv zu relativieren. |
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Das Konzept der Rauschgeneratoren, wie der Hansaton Sanus Noiser,
hat den entscheidenden Vorteil, dass die Tinnitusgeräusche in
einem breitbandigen, "gesunden" Rauschen nahe der Hörschwelle
eingebettet werden. Sie verlieren damit ihre störende Dominanz
und bleiben als Signale trotzdem hörbar.
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Das subkortikale System bleibt aktiv und integriert. Der Tinnitus
verliert seine Negativwichtung. Die Sanus Noiser sind für eine
offene Versorgung ausgelegt. Umweltsignale erreichen das Ohr ungehindert.
Die durch das breitbandige Rauschen abgesenkte Wahrnehmung des Tinnitus
verschafft den Betroffenen unmittelbare Entlastung, die es ihnen ermöglicht,
sich dem Retraining mit Gelassenheit zu stellen. Fehlt die alarmierende
Wahrnehmung, so desensibilisiert sich die subkortikale Wahrnehmung
des Tinnitus. Erfolg dieser Desensibilisierung ist es, langfristig
die "Erträglichkeit" auch bei abgeschaltetem Rauschgenerator
zu erreichen. Das erfolgt schrittweise in einem Zeitraum von etwa
18 Monaten und unter sorgfältiger Begleitung durch das behandelnde
Retrainingteam, bestehend aus dem HNO-Arzt und entsprechend qualifizierten
Psychologen und Hörakustikern. Der Hörakustiker kann die
Sanus Noiser perfekt auf den jeweiligen Fortschritt der Retraining-Therapie
abstimmen. Das Ziel ist die sogenannte Habituation des Tinnitus. Darunter
versteht man die passive Auslöschung der Wahrnehmung und die
Entfernung des Tinnitus aus dem Brennpunkt der Aufmerksamkeit. Das
Hansaton Sanus Noiser-Programm umfasst alle Versorgungsmöglichkeiten,
die sich in der Praxis des Retrainings als sinnvoll und notwendig
erwiesen haben. Vielfältige Trageweisen können je nach den
Bedürfnissen der Betroffenen realisiert werden. |
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